Am Nachmittag des 24. Oktober 2025 empfing das Berufskolleg für Maschinenbau und Wasserwirtschaft am Campus 1 (Stadtteil Ho Nai, Provinz Dong Nai) eine Delegation aus der Mongolei, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern führender Berufskollegs sowie Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien.
Der Besuch diente nicht nur der Vertiefung der freundschaftlichen Beziehungen, sondern bot auch eine wertvolle Gelegenheit für beide Seiten, Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen, um die Qualität der beruflichen Bildung weiter zu verbessern.
Die mongolische Delegation umfasste 21 Mitglieder, darunter erfahrene Dozentinnen und Dozenten von zwei führenden Berufskollegs sowie Vertreter von Unternehmen, die im Bereich erneuerbare Energien tätig sind. Die Anwesenheit der Unternehmensvertreter zeigt deutlich das starke Interesse der Mongolei an der Zusammenarbeit zwischen beruflicher Bildung und Arbeitsmarkt.
Seitens des Berufskollegs für Maschinenbau und Wasserwirtschaft nahmen an dem Empfang Rektor Nguyễn Văn Chương, Vize-Rektorin Lê Minh Nguyệt sowie die Leiterinnen und Leiter der Abteilungen und Fachbereiche teil.
Rektor Nguyễn Văn Chương, Leiter des Berufskollegs für Maschinenbau und Wasserwirtschaft, hielt seine Ansprache während der Arbeitssitzung.
Der Hauptzweck des Besuchs bestand darin, Erfahrungen im Bereich der Ausbildungsprogramme auszutauschen und voneinander zu lernen – insbesondere zu den zentralen Faktoren, die die Qualität der Fachkräfteausbildung bestimmen:
Ausbildungsmethoden:
Austausch über moderne, praxisorientierte Lehrmodelle mit hohem Anwendungsbezug.
Kooperationsmechanismen zwischen Schule und Unternehmen:
Diskussion über wirksame politische und organisatorische Modelle, die eine enge Verknüpfung zwischen der beruflichen Ausbildung und den tatsächlichen Anforderungen sowie Technologien der privaten Unternehmen ermöglichen.
Beteiligung von betrieblichen Ausbildern:
Erfahrungsaustausch darüber, wie Fachkräfte, Ingenieurinnen und Ingenieure aus Unternehmen aktiv in die praktische Anleitung und Ausbildung der Studierenden – sowohl an der Schule als auch direkt im Produktionsumfeld – eingebunden werden können.
Die mongolische Delegation nutzte die Gelegenheit, die modernen Gebäude und Werkstätten der Schule zu besichtigen, die in verschiedenen Fachbereichen im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit unterstützt wurden. Dadurch erhielt die Delegation einen direkten Einblick in die praxisnahe Ausbildungsorganisation des Berufskollegs für Maschinenbau und Wasserwirtschaft.
Die mongolische Delegation besucht die Gebäude und modern ausgestatteten Praxiswerkstätten der Schule.
Während der Arbeitssitzung stellte Rektor Nguyễn Văn Chương eine umfassende Übersicht über das Berufskolleg für Maschinenbau und Wasserwirtschaft vor. Besonders hob er die Erfolge und Entwicklungsstrategien des Projekts „Zentrum für grüne Technikbildung und hochwertige berufliche Ausbildung“ hervor – ein Schlüsselprojekt, das auf die Ausbildung hochqualifizierter und nachhaltiger Fachkräfte abzielt, die den globalen Trends im Bereich erneuerbare Energien und grüne Technologien entsprechen.
Im Anschluss vertieften beide Seiten den Erfahrungsaustausch und konzentrierten sich dabei auf die Ergebnisse bereits durchgeführter Kooperationsprojekte. Offene und konkrete Diskussionen wurden insbesondere zu folgenden Themen geführt:
der Entwicklung bedarfsorientierter Ausbildungsprogramme in enger Abstimmung mit den Anforderungen der Unternehmen,
der Umsetzung und dem Management von Kooperationsvereinbarungen,
sowie den Verfahren zur Bewertung der Beteiligung von betrieblichen Expertinnen und Experten an der praxisnahen Ausbildung.
Der Besuch und die Arbeitssitzung der Delegation der mongolischen Berufskollegs und Unternehmen am Berufskolleg für Maschinenbau und Wasserwirtschaft verliefen in einer sehr positiven Atmosphäre und eröffneten zahlreiche Perspektiven für zukünftige Zusammenarbeit.
Diese Aktivität stellt nicht nur einen gewöhnlichen bildungspolitischen Austausch dar, sondern ist zugleich ein deutlicher Beweis für die strategische Bedeutung internationaler Lernerfahrungen – insbesondere bei der Entwicklung eines robusten, flexiblen und anpassungsfähigen Modells der beruflichen Ausbildung, das schnell auf technologische Veränderungen und Marktanforderungen reagieren kann.
Der Erfolg dieser Arbeitssitzung bildet eine solide Grundlage dafür, dass das Berufskolleg für Maschinenbau und Wasserwirtschaft und seine mongolischen Partner künftig noch konkretere Kooperationsprogramme vorantreiben können. Damit tragen beide Seiten zur Verbesserung der Qualität der beruflichen Bildung in ihren Ländern bei und verfolgen gemeinsam das Ziel, qualifizierte Fachkräfte hervorzubringen, die international wettbewerbsfähig sind und sich nahtlos in den globalen Arbeitsmarkt integrieren können.
Bùi Ngọc Châu – Medienteam
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